Schreiners Büro - Anwenderforum

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wschaeuble


08.03.2015,
18:36 Uhr
 

Materialeingabe für Oberflächen -Material (Entwicklung/Vorschläge)

Hallo Herr Dinklage,

mit der Eingabe und deren Kosten-Verwaltung von Oberflächenmaterial bin ich etwas unglücklich.
Bei einem Einschichtlack mit dem ich die Grundierung bis zum Endüberzug alles machen kann ist die Werkstoff-Eingabe, so wie sie ist in Ordnung.
Jedoch wenn ich für die Oberfläche mehrere Materialien brauche (Füller mit Härter A, Farblack mit Härter B, Überzugslack mit Härter B, Verdünnung) mit verschiedenen Mischungsverhältnissen wird die die Kontrolle der Kosten kompliziert.
Wäre es möglich innerhalb der Materialeingabe die Kosten für 1 m² Oberfläche zu berechnen ? Ich stelle mir ein Schema in folgender Weise (o.ä.) vor:

Bezeichnung:I Menge/m²: I €/Einheit: I €/m²:
------------+-----------+------------+-------
Füller I 0,250ltr I € 10,00 I 2,50 <--- wird berechnet !
Härter I 0,025ltr I € 23,63 I 0,59 <--- wird berechnet !
usw.

Der Preis (€ 10,00 / € 23,63)könnte von der Lieferantenrechnung übertragen/kontrolliert werden !

Die Eingabe eines einzelnen Preises beim anlegen / kontrollieren der Oberflächen-Kosten ist meines Erachtens nicht sehr gut.
Ich frage mich jedes mal, bei der Kostenkontrolle, wie habe ich kalkuliert ? (Mischungsverhältnis ?, ... habe ich auch die Verdünnung verrechnet ? usw.)

Es könnte sich auch das Eingabefenster bei Anwahl der Gruppe "Oberfläche" um obiges Schema ändern.
... Oder
Eine weiteres Auswahlfenster zusätzlich:
>Werkstoffe >OBERFLÄCHE >Beschläge >Beschlägeset >Artikel ......

Mit kollegialen Grüssen W. Schäuble

H.Dinklage

09.03.2015,
09:36 Uhr

@ wschaeuble

Materialeingabe für Oberflächen -Material

Hallo Herr Schäuble,

danke für Ihre Anregung.

Ich sehe mir die Möglichkeiten mal an und melde mich die Tage.

Viele Grüsse
Hermann Dinklage

H.Dinklage

11.03.2015,
18:24 Uhr

@ H.Dinklage

Materialeingabe für Oberflächen -Material

Hallo Herr Schäuble,

wenn man das zu 100% lösen wollte, wird das ziemlich komplex:

Variante 1 - Werkstoffe

Um die Oberfläche vom Material komplett berechnen zu können, müsste folgendes möglich sein:

Werkstoff kann aus 4-5 verschiedenen Grundwerkstoffen bestehen mit jeweils

-Werkstoff: GRUND
-Bezeichnung: Grundierung
-EK-Preis: x,xx EUR je Liter
-Preisdatum: xx.xx.xxxx
-Verschnitt 15 %
-Lieferant 100000
-Bestellnummer xxxxxxx
-Umrechnung auf Einheit QM (benötigte Menge je QM): 0,25 Liter

Wenn man diesen Weg wählt, müsste jeder einzelne Werkstoffsatz ca. 30-50 Felder mehr haben, da die Dateistruktur aller Werkstoffe grundsätzlich gleich ist. Zudem ist die Preispflege (Preissteigerungen) von der Programmseite her deutlich aufwendiger, weil alle Preise der Grundwerkstoffe aktualisiert werden müssen bevor der Werkstoff selbst aktualisiert wird.

Variante 2 - Oberflächen wie Beschlägesets

Oberflächen ähnlich wie die Beschlägesets zu behandeln, wäre theoretisch natürlich auch machbar, hat aber Nachteile, da ich bei Kalkulation/Zuordnung der Oberflächen dann immer zwischen Werkstoffen (einfache QM-Oberfläche) und den zusammengesetzten Werkstoffen (kombinierte Oberfläche) auswählen können muss. Zudem wird die programmtechnische Umsetzung sehr aufwendig (Erweiterung des Werkstoffstamms, der Auftragswerkstoffe um einen weiteren Materialtyp, alle Werkstoffberechnungen und -Listen müssten geändert werden).

Die Beschlägesets haben ja auch einen anderen Hintergrund, automatische Zeiten/Tätigkeiten zu hinterlegen, da bei den Beschlägen ja keine Mengen für das Mengengerüst (lfm Kante usw.) ermittelt werden können. Ohne die Beschlägesets funktioniert die automatische Zeitenkalkulation nicht.

Da stellt sich die Frage, ob es gemessen am Aufwand und den Nachteilen nicht praktikabler ist, wie bisher die Oberflächen als 10-20 Oberflächenbehandlungen (d.h. einen Werkstoff) zu kalkulieren/berechnen, ggf. unter Zuhilfenahme von Excel zur schnellen Berechnung der EInzelkomponenten. Die Preise und Mischungsverhältnisse der Einzelkomponenten kann ich auch in den Bemerkungen des Werkstoffs unterbringen.

Tut mir leid, ich weiss, dass das keine optimale Lösung ist, wenn es so einfach wäre, wäre das Problem wohl schon gelöst.

Viele Grüsse
Hermann Dinklage

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